Vergütung

I. In einem Fall, in dem ich nur beratend für Sie tätig werde, also ohne nach außen als Ihre Anwältin aufzutreten, schließe ich mit Ihnen eine Honorarvereinbarung. Möglich sind sowohl Pauschalhonorare als auch Abrechnungen nach zeitlichem Aufwand mit oder ohne eine Kostenobergrenze. Näheres werde ich mit Ihnen im ersten Beratungsgespräch klären.

II.1. Im Rechtsanwaltvergütungsgesetz (RVG) sind für Fälle, in denen ich Sie vor Gericht oder gegenüber der Person, mit der Sie einen Konflikt haben, vertrete, Rechtsanwaltsgebühren geregelt. Das RVG beinhaltet ein Gebührenverzeichnis, nach welchem ich grundsätzlich Klage- und andere Vertretungen abrechne.

Die Gebührenhöhe wird aus den Faktoren des Streitwertes und des Gebührensatzes rechnerisch ermittelt. Die Streitwertermittlung (erster Faktor) lässt sich aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten nur am konkreten Fall darstellen. Jedem Streitwert weist das RVG eine bestimmte Gebührenhöhe zu.

Der Gebührensatz (zweiter Faktor) für die Kostenermittlung nach dem Gebührenverzeichnis ergibt sich aus dem Schwierigkeitsgrad, den die Angelegenheit in rechtlicher Hinsicht, aber auch im Hinblick auf den notwendigen Aufwand aufweist.

Hinzu tritt eine Pauschale für Telekommunikation und Post (20€), sowie die Mehrwertsteuer (19%).

II.2. Ein Gerichtsverfahren bringt zusätzlich zu den Rechtsanwaltsgebühren Gerichtskosten und, sofern die Gegenpartei anwaltlich vertreten ist, deren Anwaltskosten mit sich.

Als Klägerin oder Kläger müssen Sie die Gerichtskosten, die ebenso vom Streitwert abhängen, immer zuerst vorschießen.

Ob Sie die Kosten vom Gegner erstattet bekommen oder selbst tragen müssen, entscheidet das Gericht danach, wer den Rechtsstreit gewonnen hat. Haben beide Parteien teilweise obsiegt, teilweise unterlegen, ermittelt das Gericht eine Kostenquote.

Nähere Einzelheiten zu den Kosten kläre ich mit Ihnen anhand Ihres konkreten Anliegens im Rahmen der Erstberatung.